Ikenna Benéy Amaechi - wurde mit Whitney Houston verwechselt auf einem Bild! Bei der Piers Morgan Show mit LL Cool J auf CNN!

Die Story ging um die Ganze Welt: Abu Dhabi - Argentinien - Belgien - Bolivien - Brazilien - Canada - Deutschland - Finnland - Frankreich - Ghana - Großbritanien - Griechenland - Holland - Indien - Indonesien - Nigeria - Portugal - Rumänien - Senegal - Spanien - Schweiz - - USA - Vietnam

 

Berliner Zeitung

03.08.2012

BERLINER TRAVESTIE-STAR IKENNA

Whitney Houstons perfektes Double

Von Marcus Weingärtner

Berlin –

Was kann schöner sein, als mit seinem Idol verwechselt zu werden? Ikenna ist es passiert. Der Berliner Travestie-Star inszeniert die Anfang des Jahres verstorbene Pop-Diva perfekt. So perfekt, dass der amerikanische Nachrichtensender CNN den Star mit ihm verwechselte.

 

Ikenna, der amerikanische Nachrichtensender CNN bebilderte einen Bericht von Whitney Houston mit einem Foto von Ihnen. Haben Sie die Sendung gesehen?

 

Ich nehme mir öfters die „Piers-Morgan-Show“ auf und sehe sie mir an, wenn ich in Berlin bin. Es kam ein Interview mit dem Rapper L L Cool J, der über den Tod Whitneys sprach. Dazu zeigte CNN fünf Bilder der Sängerin. Doch anstelle eines Fotos von Whitney zeigten sie als drittes ein Bild von mir. Ich spulte sofort zurück und dachte, das kann doch nicht sein – ich bin nüchtern und nehme keine Medikamente – aber das Bild zeigte mich bei den Reel Awards in Las Vegas im Jahr 2008. Wahnsinn, das ist immerhin CNN! Es gibt Millionen Bilder von Whitney und sie nehmen eines von mir! Meine Mutter sagte dazu: „Schau, Ikenna, Whitney hat Humor und sieht, wie traurig du über ihren Tod bist und schickt dir was Nettes von da oben.“

 

Sie sehen ja selbst aus wie Whitney Houston. Was war das für ein Gefühl, mit ihr verwechselt zu werden?

 

Dankeschön, das höre ich gerne. Es war natürlich ein seltsames Gefühl. Aber es ist mir schon häufig passiert. Ich wurde in den späten Neunzigern des Öfteren engagiert für After-Show-Partys nach Konzerten von Whitney, um die Leute auf eine falsche Fährte zu locken. Ich habe mal in Hongkong auf der Feier einer großen Firma gesungen und die Gäste haben das zuerst gar nicht geschnallt, dass ich nicht Whitney bin. Als ich nach dem ersten Song in meinem schönsten Bariton „Good evening“ sagte, ist doch tatsächlich jemand vom Stuhl gefallen. Ich habe mich weggeschmissen vor Lachen.

 

Hat sich CNN bei Ihnen entschuldigt?

 

Nein, sie haben nur nach der Anfrage der Nachrichtenagentur dpa in New York gesagt: Ja, wir haben einen Fehler gemacht.
 
Wie ist denn Ihre persönliche Beziehung zu Whitney Houston?

 

Sie ist meine Inspiration seit 1985. Bei ihrem letzten Konzert in Manchester stand ich in voller Whitney-Montur vor der Bühne und die Kameras haben mich auf einer Riesenleinwand gezeigt, die Menschen schrien so laut, ich dachte, ich falle um. Ich musste nach dem Konzert anderthalb Stunden mit bestimmt 1000 Leuten für Fotos posieren.

 

Hat sich etwas verändert für Sie nach Whitneys Tod?

 

Ich lebe im Hier und Jetzt, und ich liebe meinen Job! In Nigeria, wo ich ja aufgewachsen bin, ist diese Geschichte nicht so gut angekommen. Alle Medien in Afrika haben darüber berichtet und mich gegrillt. In Nigeria ist man peinlich berührt, dass ausgerechnet ein Ibo, das ist meine ethnische Gruppe, diesen „Western Bullshit“ mitmacht. Und seit dort im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet wurde, nach dem man für Homosexualität bis zu 14 Jahre ins Gefängnis kommen kann, ist es dort auch nicht leichter geworden. An alle, die mit der Homosexualität ein Problem haben: Ich bin stolz auf mich, und ich bin Nigerianer, ob es den Leuten passt oder nicht!

 

Das Interview führte Marcus Weingärtner.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-travestie-star-ikenna-whitney-houstons-perfektes-double,10809148,16797026.html

 

 

Berliner Zeitung

30.07.2012

CNN verwechselt Whitney Houston mit Travestie-Star

 
New York –
Peinliche Panne beim US-amerikanischen Nachrichtensender CNN: In einem Beitrag über Whitney Houston blendet CNN statt eines Fotos der verstorbenen Soul-Diva versehentlich das eines Travestie-Künstlers aus Berlin ein. Ikenna Amaechi freut sich über die weltweite Werbung.
 
Zur Verteidigung: Der Travestie-Künstler Ikenna ist professioneller Houston-Imitator und sieht der Souldiva im Bühnendress wirklich zum Verwechseln ähnlich. Dennoch ist es peinlich für einen großen Nachrichtensender wie CNN, das falsche Foto einzublenden. Denn in einem Beitrag über die verstorbene Whitney Houston prangte im Hintergrund ein Bild von Ikenna Amaechi. Das Foto war laut Ikenna 2008 bei der Reel Awards Show in Las Vegas entstanden, bei dem zahlreiche Promidoubles auftraten. Der Faux-Pas ereignete sich Anfang Juli in der Sendung "Piers Morgan", während Talkgast LL Cool J über sein Verhältnis zu Whitney Houston und seine Trauer über ihren Tod sprach.
 
CNN bestätigte ohne Umschweife den Fehler und sprach von einem Versehen. „Ich habe es erst gar nicht gemerkt“, sagte Ikenna, so der Künstlername des Deutschen mit nigerianischem Vater. „Ich sah die Sendung 'Piers Morgan' und sah mich plötzlich selbst.“ Er habe ein paar Sekunden gebraucht, um zu begreifen, dass LL Cool J da gerade vor einem Bild von ihm um Whitney Houston trauere. „Ich dachte mir: Mensch, Alkohol und Drogen nimmst Du nicht, das warst gerade Du selbst!“ Er habe zurückgespult und es „zweifelsfrei bestätigt“: „Das dritte von fünf Bildern war ich, aufgenommen vor vier Jahren in Las Vegas.“

Schlagzeile: "Whitney Houston mit Penis"

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Einen Screenshot der Sendung habe er ins Internet gestellt und daraufhin Reaktionen aus der ganzen Welt erhalten, gibt Ikenna an. „Die besten waren natürlich von den Kollegen aus Las Vegas, die sagten: 'Mensch, beim großen Sender CNN mit der Echten verwechselt, das ist der Ritterschlag schlechthin.'“
Das Promiportal „TMZ“ griff den Vorfall auf - und versah den Beitrag mit der aufmerksamkeitserregenden Schlagzeile "Whitney Houston mit Penis". Der Online-Artikel ist zwischenzeitlich nur über ein Archiv zu erreichen. Zuerst fühlte sich Ikenna von dem Artikel geschmeichelt. „Aber die Schlagzeile war dann doch blöd. Was für ein billiger Witz!“.
Zwar bezeichnete TMZ den Berliner als Drag Queen, treffender ist aber der Begriff Travestie-Künstler, da Ikenna auch selbst auf der Bühne performt - seit mehr als 20 Jahren singt er Houstons Hits auf der Bühne nach, live und in Originaltonlage. Ikenna sagt, dass er längst seinen Frieden mit CNN und der Berichterstattung gemacht habe: „Immerhin haben sie alle meinen Namen richtig geschrieben.“ (swe, mit dpa)
 

http://www.berliner-zeitung.de/medien/whitney-houston-cnn-verwechselt-whitney-houston-mit-travestie-star,10809188,16749392.html

 

Berliner Zeitung

29.07.2012

CNN verwechselt Whitney Houston mit deutschem Travestie-Star

 
Statt der im Februar gestorbenen Whitney Houston hat der US-Sender CNN das Bild eines deutschen Travestie-Stars gezeigt. ...
New York. Statt der im Februar gestorbenen Whitney Houston hat der US-Sender CNN das Bild eines deutschen Travestie-Stars gezeigt. Nicht die amerikanische Sängerin, sondern das Bild eines Berliner Mannes erschien in Gedenken an Houston.
CNN bestätigte ohne Umschweife den Fehler und sprach von einem Versehen. Und Travestie-Star Ikenna Amaechi freut sich über die weltweite Werbung.
«Ich habe es erst gar nicht gemerkt», sagte Ikenna, so der Künstlername des Deutschen mit nigerianischem Vater, der Nachrichtenagentur dpa. «Ich sah die Sendung "Piers Morgan" und sah mich plötzlich selbst.» Er habe ein paar Sekunden gebraucht, um zu begreifen, dass der Rapper LL Cool J da gerade vor einem Bild von ihm um Whitney Houston trauere. «Ich dachte mir: Mensch, Alkohol und Drogen nimmst Du nicht, das warst gerade Du selbst!» Er habe zurückgespult und es «zweifelsfrei bestätigt»: «Das dritte von fünf Bildern war ich, aufgenommen vor vier Jahren in Las Vegas.»
Einen Screenshot der Sendung habe er ins Internet gestellt und daraufhin Reaktionen aus der ganzen Welt erhalten. «Die besten waren natürlich von den Kollegen aus Las Vegas, die sagten: "Mensch, beim großen Sender CNN mit der Echten verwechselt, das ist der Ritterschlag schlechthin."»
Der Bericht im Promiportal «TMZ» habe ihm erst geschmeichelt. «Aber die Schlagzeile "Whitney Houston mit Penis" war dann doch blöd. Was für ein billiger Witz!». Dabei sehe er seine Darstellung als Kunst an, schließlich singe er seit mehr als 20 Jahren Houstons Hits nach - in der Originaltonlage. Ikenna sagt, dass er längst seinen Frieden mit CNN und der Berichterstattung gemacht habe: «Immerhin haben sie alle meinen Namen richtig geschrieben.» (dpa)

http://www.berliner-zeitung.de/leute/cnn-verwechselt-whitney-houston-mit-deutschem-travestie-star,10808336,16743616.html

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